In Ihren Worten
Was halten Sie von unseren Tibicos?
★★★★★ Direkt aus unserem Posteingang
Gebraut in Lutry · natürlich prickelnd
Tibicos
Auch bekannt als Wasserkefir. Etwa 5 Tage lang mit Wasserkefirkörnern fermentiert. Natürlich prickelnd, leicht säuerlich, nie pasteurisiert. Gluten- und laktosefrei.

Charge
014
03.05
Ganzjährig
0 Geschmacksrichtungen
Diese Saison
2 Geschmacksrichtungen
Im Laufe des Jahres
8 Geschmacksrichtungen

Woher es stammt · vor etwa 170 Jahren
Ab dem 19. Jahrhundert
Mexiko,
in unsere Küche
Wasserkefirkörner sollen im 19. Jahrhundert in Mexiko auf den fermentierenden Blättern des Feigenkaktus (Opuntia) entdeckt worden sein. Das Wort „Tibicos“ stammt aus dem Nahuatl. Anderswo werden sie Tibi, Wasserkefir oder japanische Kristalle genannt – es handelt sich aber um ein und dasselbe.
Wir waren einfach begeistert von dem Getränk, und damals wurde es in der Schweiz fast nirgends hergestellt. Also beschlossen wir, es selbst zu machen. Seitdem wachsen unsere Getreidekörner in unserer Küche in Lutry und vermehren sich Woche für Woche.
So schmeckt es: Leicht und sanft prickelnd, dezent herb und mineralisch, mit einer feinen Süße der Früchte der Saison. Ähnlich einem delikaten Sekt. Wir verwenden ausschließlich natürliche Zutaten, daher stammt die Farbe jeder Flasche von den Früchten oder Blüten selbst – ohne jegliche Zusätze.
~170
Jahre bekannter Geschichte (ca.)
~5
Tage der Gärung
99%
Schweizer Zutaten
Alive
Bio · Rohmilch · lebende Kulturen
So wird es zubereitet · in unserer Küche
15 Tage, 4 Schritte
1 Küche.

at Sara & David's
01
Das Zuckerwasser
Wir lösen Bio-Rübenzucker aus dem Thurgau in gefiltertem Wasser auf. Manchmal geben wir eine getrocknete Aprikose oder eine Scheibe Bio-Zitrone hinzu; das liefert die Mineralien, die das Getreide braucht.
Tag 1
02
Die Körner
Wir geben die Wasserkefirkörner hinzu: Tibicos, eine Kultur lebender Bakterien und Hefen (wir nennen sie Ragis), die sich von Milchkefir unterscheiden. Dann decken wir es mit einem Tuch ab und warten.
Tag 1

03
Erste Gärung.
Etwa 5 Tage bei 22 °C. Die Ragis, die Bakterien und Hefen ernähren sich vom Zucker und wandeln ihn in milde Säuren, leichte Kohlensäure und Aroma um. Wir probieren regelmäßig, um die Entwicklung zu verfolgen.
Tag 2 → 6

04
Raum mit Früchten, Blumen und Seifenblasen.
Wir geben saisonales Obst oder Blüten hinzu und lassen es ein bis zwei weitere Tage gären. Dann füllen wir es ab und stellen die Flaschen in unseren Gärraum: Dort entsteht die natürliche Kohlensäure.
Tag 7 → 15

Herbst
Intensive Aromen von Oktober bis Dezember. Pflaume, Rote Bete und Ingwer. Der Tibicos, der von innen wärmt.
Wie man es trinkt
Kalt und funkelnd
Tibicos ist ein lebendiges Getränk, das man am besten direkt aus dem Kühlschrank genießt. Mild und leicht zu trinken, perfekt zum Essen oder als Aperitif.
2–5°
Eiskalt, Ihr Lieblingsglas
Nehmen Sie es aus dem Kühlschrank (2 bis 5 °C), schütteln Sie es nicht, öffnen Sie es langsam (es schäumt) und trinken Sie es kalt. Die Temperatur ist entscheidend für die Kohlensäure.
+
Aperitif oder Mahlzeit.
Brunch, Mittagessen, Abendessen – überall dort, wo man ein Glas leichten Wein trinken würde. Klassisch zu Käse, fruchtig zum Dessert.
🍸
Sommer-Mocktail
Tibicos auf Eis mit dünnen Gurkenstreifen, einem Minzzweig und einem Spritzer Limette. Knackig, duftend, in einer Minute fertig.
1 yr
Lagerung.
Ungeöffnet bis zu 1 Jahr im Kühlschrank (2 bis 4 °C) haltbar. Nach dem Öffnen: 5 Tage, immer gekühlt aufbewahren. Der Geschmack intensiviert sich mit der Zeit, die Kulturen arbeiten sanft weiter.

Because fruit only tastes good in season — there are no strawberries in November, and apples have no flavour in July. We'd rather do less, better, and with what's ripe at the right time. That's also why some flavours go "dormant" for part of the year — we're simply waiting for the good fruit.
Between 0.5% and 1.2% vol. depending on the batch and how long it ferments — like well-risen bread, a ripe banana or a forgotten fruit juice. Officially classed as an "alcoholic drink < 1.2%" in Switzerland.
As a precaution, we advise avoiding living kombucha during pregnancy and breastfeeding (because of the unpasteurised bacteria). Ask your midwife.
Between 2.5 and 4 g per 100 ml — far less than a regular soda. Most of the starting sugar is eaten during fermentation. What's left just gives the fizz.
If you're new to it, start slow — a small glass (about 100 ml) a day for a few days, while your body gets used to the living cultures. After that, most people happily drink a bottle (33 cl) a day. Listen to your body, and drink it nice and cold.
We're not allowed to answer. Swiss law forbids makers of fermented drinks from making health claims without a validated scientific dossier (and we don't have the budget of the probiotic labs). What we CAN say, factually: it's full of living cultures, it's far less sugary than a soda, it's gluten- and lactose-free. What we'd like to say: since we started drinking it, we sleep better, we digest like champions, and we haven't caught a cold since 2020. But that's not a promise. Just an observation. ✨
Kombucha is fermented with tea and a SCOBY; tibicos with sugar water and kefir grains. Since there's no tea, tibicos contains no theine. The flavour is a little milder, a bit like a sparkling wine. Naturally gluten-free, and a good choice for anyone who finds kombucha too strong.
Milk kefir is made with milk and its own grains, so it's creamy, tangy and dairy-based, more like a drinking yoghurt. Tibicos (water kefir) uses sugar water and different grains, so it's completely dairy- and lactose-free, light and sparkling, closer to a soft soda than a yoghurt drink.

_edited.png)


























