Füttere deine Darmmikroben: der präbiotische Teller
Probiotika bekommen die ganze Aufmerksamkeit, aber deine Darmbakterien wollen auch gefüttert werden. Präbiotische Lebensmittel sind das, was sie tatsächlich essen.
Präbiotika, einfach erklärt
Präbiotika sind Nahrungsfasern und andere Stoffe, die du nicht verdauen kannst, manche deiner Darmbakterien aber schon. Anders gesagt: Sie sind Futter für dein Mikrobiom und nicht für dich. Es bringt wenig, einen Garten anzusäen, den du nie giesst, und Präbiotika sind das Wasser.
Wo du sie findest
Die gute Nachricht: Präbiotika stecken in ganz normalem Essen, nicht im Regal mit Nahrungsergänzungsmitteln. Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Spargeln, leicht grüne Bananen, Hafer, Gerste, Äpfel, Chicorée, Topinambur und Hülsenfrüchte sind alle reich daran. Gut möglich, dass einiges davon schon in deiner Küche liegt.
Die einfachste Regel
Wenn du dir nur eines merkst, dann das: Iss über die Woche verteilt möglichst viele verschiedene Pflanzen. Unterschiedliche Fasern füttern unterschiedliche Mikroben, deshalb zählt Vielfalt mehr als ein einzelnes Lebensmittel, egal wie trendig es gerade ist.
Präbiotisch und probiotisch, zusammen
Lebendige fermentierte Lebensmittel bringen lebende Kulturen mit. Faserreiche Pflanzen liefern die Fasern, von denen sich viele Darmmikroben ernähren. Kombinier beides auf einem Teller, und du hast ein einfaches, feines Duo. Eine Bowl mit Getreide und Gemüse und einer Gabel Kimchi obendrauf deckt beides ab.
Du brauchst keine spezielle Diät. Einfach mehr Pflanzen, öfter, und ein paar Fasern zu deinen Fermenten. Suchst du ein pflanzliches Protein, das perfekt dazu passt? Probier unseren Kichererbsen-Tempeh.

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