5 saisonale Lebensmittel für den November in der Schweiz
Was kommt im November auf den Teller? Diese 5 saisonalen Lebensmittel, Kürbis, Randen, Pastinake, Pflaume und Portulak, sind in der Schweiz gerade jetzt in Bestform. Hier erfährst du, was sie mitbringen und wie du sie zubereitest, mit Tipps der Ernährungsberaterin Aurelia Corbaz.
Kürbis
Kürbisse gehören zur Familie der Kürbisgewächse und haben im Herbst Hochsaison. Ob Gartenkürbis, Hokkaido oder Butternut: Alle diese Sorten enthalten Carotinoide, die natürlichen Pflanzenfarbstoffe hinter ihrer Farbe.
4 Dinge, die du wissen solltest:

Reich an Beta-Carotin, besser bekannt als Provitamin A. Dieser natürliche Farbstoff schenkt dem Kürbis sein schönes Orange und ist ein Antioxidans.
Kürbisse enthalten Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Magnesium und Kalium, eine willkommene Ergänzung auf dem Teller, wenn die Tage kälter und kürzer werden.
Das Fruchtfleisch enthält lösliche Ballaststoffe. Ballaststoffe gehören zu einer abwechslungsreichen, ausgewogenen Ernährung und dienen den Bakterien der Darmflora als Nahrung.
Kürbiskerne sind eine gute Quelle für Protein und enthalten Vitamin E und Linolsäure, eine essenzielle Fettsäure, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen.
In der Küche: super in Suppen, Brühen, Gratins und Pürees. Ob in der Pfanne, im kochenden Wasser oder im Ofen, pikant oder süss. Du kannst ihn sogar in Smoothies geben oder mit Kombucha kombinieren.

Randen
Rot oder gelb, gekocht oder roh: Randen haben einiges zu bieten. Vier Dinge, die du wissen solltest:

Ihre tiefrote Farbe stammt von Betalainen, antioxidativen Farbstoffen, die vor allem in der Knolle stecken und von der Forschung mit Interesse untersucht werden.
Sie enthalten besondere Antioxidantien, Lutein und Zeaxanthin, die natürlicherweise auch im Auge vorkommen.
Sie sind reich an Nitrat, weshalb Randensaft bei Sportlerinnen und Sportlern beliebt ist. Die Forschung dazu läuft.
Sie sind eine gute Quelle für Vitamin B9 (Folat).
In der Küche: roh oder gekocht, geraffelt im Salat, im Hummus, im Risotto, in Saucen, Säften und Smoothies. Unser Tibicos Randen & Ingwer ist eine weitere feine Art, sie zu geniessen.

Pastinake
Die Pastinake, eine Cousine des Rüeblis, ist ein Wurzelgemüse mit süsslichem, wohltuendem Geschmack, genau das, worauf wir im Herbst Lust haben. Das steckt drin:

Sie ist reich an Wasser und Ballaststoffen.
Mit rund 500 mg Kalium pro 100 g ist die Pastinake eine gute Quelle für diesen Mineralstoff.
Sie ist eine gute Quelle für Magnesium, das an über 300 biologischen Reaktionen im Körper beteiligt ist, zum Beispiel an der Energiegewinnung.
Wie Randen liefert auch die Pastinake Vitamin B9 (Folat).
In der Küche: roh oder gekocht, wie Rüebli geraffelt im Salat, im Kimchi, in Saucen, als Chips und in Suppen oder mit etwas Ahornsirup im Ofen geröstet.

Pflaume
Diese kleine, sehr süsse Frucht hat einiges zu bieten:

Sie ist reich an Wasser und enthält sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe.
Sie ist eine gute Quelle für Kalium.
Ihr Ruf als sanftes «Abführmittel» ist bekannt, vor allem bei getrockneten Pflaumen (Dörrpflaumen).
Sie enthält phenolische Verbindungen, natürliche Antioxidantien, deren Zusammenspiel mit der Darmflora die Forschung untersucht.
In der Küche: roh oder gekocht, als Konfitüre, in Desserts und Gebäck, in Saucen oder zu einem pikanten Gericht. Hast du unseren Tibicos Pflaume schon probiert?

Portulak
Diese Wildpflanze erkennst du leicht an ihren kurzen, ovalen, fleischigen Blättern an festen roten Stielen. Ein schönes Herbstgrün, das du roh in deinen Salat geben kannst:
Portulak ist bekannt für seine pflanzlichen Fette, insbesondere Alpha-Linolensäure (ALA), eine Omega-3-Fettsäure, die essenziell ist, also über die Nahrung aufgenommen werden muss.
Die Sukkulente enthält ausserdem Vitamin C, Beta-Carotin, Vitamin E, Kalium, Magnesium und Calcium.
In der Küche: roh im Salat, gekocht in der Suppe, am Ende der Garzeit unter jedes Gericht gerührt oder mit Tomaten und Knoblauch angebraten.

Artikel von der zertifizierten Ernährungsberaterin Aurelia Corbaz

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