Vegane Tartiflette mit Tempeh: ein wohliger Alpenklassiker
Tartiflette ist ein beliebtes Gericht aus den französischen Alpen, traditionell mit Kartoffeln, Reblochon und Speckwürfeli zubereitet. Aber wusstest du, dass du diesen cremigen, üppigen Gratin auch in einer komplett pflanzlichen Version geniessen kannst? Diese vegane Tartiflette ersetzt den Speck durch Tempeh und setzt auf eine vegane Käsealternative. So bekommst du die ganze Fülle des Klassikers und bleibst trotzdem 100 % pflanzlich. Dazu bringt Tempeh als fermentiertes Lebensmittel eine feine geschmackliche Tiefe in dieses wohlige Gericht.

Warum Tempeh in einer veganen Tartiflette?
Tempeh ist ein proteinreiches fermentiertes Sojaprodukt aus Indonesien. Durch die Fermentation bekommt es eine feste Textur und einen leicht nussigen, herzhaften Geschmack. Mariniert und in der Pfanne angebraten, entwickelt Tempeh einen rauchigen Geschmack voller Umami, der Speck oder Speckwürfeli in der Tartiflette perfekt ersetzt.
So machst du eine vegane Tartiflette
(Für 4 Personen | Für eine Gratinform von 1,2 l)
Zutaten
1 kg festkochende Kartoffeln
Salz, schwarzer Pfeffer
200 g Soja-Tempeh, gewürfelt
1 Knoblauchzehe
1 Prise Muskatnuss
0,5 dl (50 ml) Gemüsebouillon mit 1 TL Zitronensaft
200 g pflanzlicher Rahm (Soja oder Cashew)
200 g veganer Käse im Reblochon-Stil (siehe Vorschläge unten)
Zubereitung
Kartoffeln vorbereiten: Koch sie ganz in Salzwasser weich. Abgiessen, schälen und in Scheiben schneiden. Heiz den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vor.
Tempeh anbraten: Erhitze etwas Öl in einer Pfanne und brate die Tempeh-Würfel an. Gib 1 EL Sojasauce, 1 TL geräuchertes Paprikapulver und 1 TL Ahornsirup dazu, für eine leichte Karamellnote. Lass alles schön braun und leicht knusprig werden.
Gratinform vorbereiten: Reib die Form innen mit der geschälten Knoblauchzehe ein.
Tartiflette schichten: Leg die Hälfte der Kartoffelscheiben in die Form, dann die Hälfte des Tempehs und die Hälfte des Käses. Wiederhole die Schichten und würz dabei mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
Sauce zubereiten: Misch den pflanzlichen Rahm mit der Bouillon und dem Zitronensaft und giess alles über die geschichteten Zutaten.
Backen: Schieb die Form für 30 Minuten in den Ofen, bis alles goldbraun ist und Blasen wirft.
Die richtige vegane Reblochon-Alternative
Die klassische Tartiflette lebt vom cremigen Schmelz des Reblochons. Zum Glück gibt es mehrere vegane Käse, die diesen Effekt nachahmen. Hier ein paar Möglichkeiten:
Petit Veganne «Le Roux» (Frankreich)
New Roots «Raclette» (Schweiz)
Miyoko’s Smoked Mozzarella (für eine leicht rauchige Note)
Yukki Cheeze «Délice au four» (Schweiz)
Crémerie Végane «Tome» (Schweiz)
Eine Mischung aus mildem veganem Käse, Hefeflocken und einem Schuss Trüffelöl für extra Umami
Warum fermentierte Lebensmittel wie Tempeh dieses Gericht bereichern
Weil die Tartiflette ein reichhaltiges Gericht ist, bringen fermentierte Zutaten wie Tempeh Komplexität und herzhafte Tiefe in den Geschmack. Tempeh sorgt ausserdem für eine kräftige Textur und pflanzliches Protein. Nach diesem Gericht bist du rundum zufrieden.
Geniess ein gemütliches, pflanzliches Alpen-Essen
Diese vegane Tartiflette ist das perfekte Essen für einen kühlen Abend, warm und üppig, mit einem fermentierten Twist. Serviere sie mit einem knackigen grünen Salat und einem Glas Kombucha für ein komplettes, von den Alpen inspiriertes Festessen, ganz ohne tierische Produkte.
Probierst du diese vegane Tartiflette aus? Erzähl uns in den Kommentaren, wie sie dir gelungen ist!

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