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Thai-Basilikum-Pfanne mit Kichererbsen-Tempeh: Rezept

vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Lust auf ein pflanzliches Abendessen voller Geschmack? Diese Thai-Basilikum-Pfanne mit Kichererbsen-Tempeh verbindet die vollen Umami-Aromen der thailändischen Küche mit dem nussigen Geschmack von fermentiertem Kichererbsen-Tempeh. Sie ist im Nu zubereitet und damit perfekt für einen Abend unter der Woche.


Warum Kichererbsen-Tempeh?

Tempeh ist ein traditionelles fermentiertes Lebensmittel aus Indonesien und wurde ursprünglich aus Sojabohnen gemacht. Bei Ragi stellen wir es auch aus Schweizer Bio-Kichererbsen her. Die Fermentation bindet die Hülsenfrüchte zu einem festen Block mit nussigem Geschmack, und das Ergebnis ist eine tolle Quelle für pflanzliches Protein und Nahrungsfasern. Im Vergleich zu Tofu ist Tempeh fester und nussiger und damit eine vielseitige Zutat für alle möglichen Gerichte. Du willst mehr wissen? Lies unseren kompletten Tempeh-Guide.



Block Kichererbsen-Tempeh von Ragi aus Schweizer Bio-Kichererbsen
Kichererbsen-Tempeh aus Schweizer Bio-Kichererbsen.

Zutaten (für 2 Personen)

Für die Sauce:

  • 2 EL Gemüsebouillon oder Wasser

  • 1 EL Sojasauce oder Tamari

  • 1 EL vegane Austernsauce (oder Pilz-Wok-Sauce)

  • 1 TL Ahornsirup

  • 1 TL weisse oder gelbe Misopaste

  • 1 TL Reisessig

  • 1 TL geröstetes Sesamöl

  • ½ Noriblatt, fein gehackt

Für die Pfanne:

  • 200 g Kichererbsen-Tempeh, in Scheiben oder Würfel geschnitten

  • 1 kleine Zwiebel, in feine Streifen geschnitten

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 1 rote Chili, in feine Ringe geschnitten (nach Geschmack)

  • Neutrales Öl zum Braten (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)

  • Eine grosszügige Handvoll Thai-Basilikumblätter

Optional:

  • Limettenschnitze zum Servieren

  • Gedämpfter Jasminreis oder Reisnudeln


Zubereitung

  1. Sauce vorbereiten: Alle Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schüssel verrühren. Ein paar Minuten stehen lassen, damit das Nori weich wird und sein Aroma abgibt.

  2. Tempeh braten: Einen Schuss Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Tempeh dazugeben und rundum goldbraun und leicht knusprig braten. Herausnehmen und beiseitestellen.

  3. Aromaten andünsten: In derselben Pfanne bei Bedarf etwas mehr Öl dazugeben. Die Zwiebel etwa 3 bis 4 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Chili dazugeben und weitere 30 Sekunden mitbraten, bis es herrlich duftet.

  4. Alles vereinen und köcheln lassen: Den Tempeh zurück in die Pfanne geben. Die Sauce darübergiessen und gut umrühren, damit alles gleichmässig überzogen ist. 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt.

  5. Thai-Basilikum dazugeben: Die Hitze ausschalten und die Thai-Basilikumblätter unterrühren, bis sie gerade zusammenfallen.

  6. Servieren: Die Pfanne heiss auf gedämpftem Jasminreis oder Reisnudeln servieren, nach Belieben mit Limettenschnitzen.


    Thai-Basilikum-Pfanne mit Kichererbsen-Tempeh, in einer Schüssel mit Reis serviert


Warum Tempeh hier so gut passt

  • Reich an Protein: Tempeh ist eine tolle Quelle für pflanzliches Protein, darum macht dieses Gericht so richtig satt.

  • Von der Fermentation geprägt: Durch das Kochen enthält der Tempeh keine lebenden Kulturen mehr, aber die Fermentation hat ihre Arbeit bereits getan: Sie spaltet einige Verbindungen in den Kichererbsen (oder Sojabohnen) auf. Darum schätzen viele Tempeh mehr als unfermentierte Hülsenfrüchte.

  • Von Natur aus nährstoffreich: Tempeh enthält von Natur aus Nahrungsfasern und Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium.

  • Wenig gesättigte Fette, kein Salzzusatz: Unser Tempeh besteht nur aus Hülsenfrüchten und Kulturen, du bestimmst also selbst, wie du würzt.


So machst du es zu deinem Rezept

  • Gemüse dazugeben: Peperoni, Zuckerschoten oder Broccoli passen wunderbar in diese Pfanne.

  • Schärfe anpassen: Nimm mehr oder weniger Chili, ganz nach deinem Geschmack.

  • Anderen Tempeh ausprobieren: Findest du keinen Kichererbsen-Tempeh, funktioniert Soja-Tempeh in diesem Rezept genauso gut.


Diese Thai-Basilikum-Pfanne mit Kichererbsen-Tempeh ist ein aromatisches, sättigendes pflanzliches Gericht, das sich einfach zubereiten lässt und zeigt, wie vielseitig fermentierte Lebensmittel sein können.


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